Kostbare Vorkriegs-Juwelen und besondere Schätze

MAULWURF, ALLDOG, HUCKEPACK VOM GERÄTETRÄGER ZUM SYSTEMSCHLEPPER

Schon vor dem 2. Weltkrieg wurde die Idee eines universell einsetzbaren Traktors entwickelt. Die Idee bestand darin an einen Traktor verschiedene landwirtschaftliche Geräte anbauen zu können, um dem Fahrer eine bessere Sicht auf die Geräte während der Arbeit zu bieten. Beispielsweise um den gesamten Anbau von Hackfrüchten – von der Bestellung bis hin zur Ernte.

So entstand der „Maulwurf“: Hinter- und Vorderachse sind bei ihm nur durch einen gelochten Längsträger verbunden unter dem hinreichend freier Raum existiert, um die Arbeitsgeräte mit Bolzen zu befestigen. Beim Anbau von Kartoffeln oder Rüben können so im Ein-Mann-Betrieb alle Arbeiten wie zum Beispiel Eggen, Striegeln, Häufeln oder Hacken durchgeführt werden.

1948 wurde dieser Geräteträger in Kleinserie produziert. Es zeigte sich jedoch das der „Maulwurf“ noch nicht ideal konzipiert war, daher wurde er überarbeitet. Es wurden weitere Modelle und verschiedene Geräteträger entwickelt, die in Serienproduktion gingen. Unter anderem der „Alldog“ der Heinrich Lanz AG aus Mannheim sowie das Modell der Firma Fendt, der damit den Durchbruch in Bereich Geräteträger gelungen ist.

Mit dem weiteren Fortschritt und der gesammelten Erfahrung wurden die reinen Geräteträger schon Ende der 60er Jahre von Systemschleppern abgelöst. Diese vereinten die Vorteile von Standardschleppern und Geräteträger.

Besuchen Sie die Sonderschau in Halle 8 und schweifen Sie durch die gesamte Geschichte dieses besonderen Bereichs der Welt der Traktoren.